Mit dem SLOKOFFIE Lastenrad zum Berlin Coffee Festival

 

Mit viel Sonne im Gesicht und etwas geschundenem Gesäß ist die Fahrradgruppe rund um SLOKOFFIE gut in Wittenberge an der Elbe angekommen.

 

 

Drei Tage voller Erlebnisse, kein platter Reifen oder ein sandiger Weg konnten uns stoppen.

Die Unterkünfte sind vorweg von Uwe organisiert. Die Strecke ist geplant, wir vertrauen ihm und seiner Streckenführung blind (uwesradtouren.de).

Montag sind wir vor den schwarzen Regenwolken Richtung Nordosten gefahren, der Regen hat uns erst in Walsrode eingeholt. Ein Regen flutete die Stadt während wir lecker beim Bäcker ein Brötchen gegessen haben. Glück gehabt, das war richtig viel Wasser.

Wir sind alle damit beschäftigt uns auf den Rädern einzurichten, die Sättel anzupassen, hier ein wenig WD40 und da fahre ich doch lieber mit der Windjacke, oder doch nicht? Der Schweiß fliest in Strömen, getrunken wird während der Fahrt, nicht zu lange Anhalten weil dieser Südwest Wind irgendwie auch kalt ist.

Die glückliche Ankunft für den Tag war nach gut 95 km auf dem Ferienhof Rhees kurz vor Soltau. Lecker Essen (gegrillt von unserem Reiseleiter) und lecker Schlafen, geweckt von den frühen Pferdegeräuschen am nächsten Morgen, wunderbar gefrühstückt und dann nix wie los nach Göhrde.

Mit einer gewissen Routine fanden wir uns auf unseren Fahrradsätteln wieder, machen richtig Fahrt.

Unsere SLOKOFFIE Kaffeepause mit vier Kaffeevariationen fand diesmal in Hanstedt statt. Hanstedt hat viele SLOKOFFIE Fans, ist das toll! Interessierte Menschen sehen unser Koffie-Gespann, kommen rüber und fragen warum und wieso und was ist das denn? Anschließend verkaufen wir richtig viel Kaffee, direkt vom Anhänger. Schöne Gespräche, viel Motivation, danke ihr Lieben in Hanstedt.

 

Wir kommen weiterhin gut voran. Bis zu Uwes Waldprüfung

Ein echter Team Event so mit schönem Sandweg und wunderbaren Hügeln. Dieser ganz steile Anstieg hat jetzt einen neuen Namen, Mount Uwe! Das macht er alles extra, da kennt er nix!

Und so kommen wir gerade noch rechtzeitig für unser Abendessen auf dem Biohotel Kenners Landlust, großes Lob an die Küche, so was von lecker. Die Nacht verbrachten wir in unseren Bio Betten ausgestattet mit Dinkel-Kissen. Gut ausgeschlafen und motiviert von der Vorfreude auf die Elbe und den Elbe Radwanderweg dudeln wir weiter.

Das Wetter wechselt auf Sonne und Ostwind. Was für ein herrlicher Tag und eine wunderbare Landschaft an der Elbe, sowas von weit! Es sind 90 km bis Wittenberge, 90km gegen den Wind, vor allem der SLOKOFFIE Radler ist richtig ausgepumpt. Da kommt so ein Radler gar nicht mit dem Trinken hinterher, um den Schweißfluss auszugleichen.

Die Alte Ölmühle Wittenberge, endlich sehen wir dich, das wurde auch Zeit. Heute sind wir froh aus dem Sattel zu kommen, richtig froh.

Und noch zwei Tage bis zu Markthalle Neun und dem Berlin Coffee Festival, das schaffen wir.

Ganz wunderbar wäre es am letzten Tag von weiteren Radlern bis zur Markthalle Neun begleitet zu werden, auf den letzten 10 km. Wie wäre das für dich?

Wir treffen uns am Samstag, 01. September, um 9.00 h und fahren um 9.30 h los.

Treffpunkt:

Adrema Hotel Berlin
Gotzkowskystr. 20|21
10555 Berlin

 

… auch mit SLOKOFFIE

 

Obwohl wir nicht mit unserem Pedelec angetriebenen SLOKOFFIE-Bike an dem Wettbewerb teilnehmen durften, so machte es selbstverständlich genauso so viel Vergnügen an dieser lebendigen Werbung mit einem Leihrad für die Transportalternative im Stadtgebiet und die Verkehrswende zu werben.

 

 

Obwohl wir nicht mit unserem Pedelec angetriebenen SLOKOFFIE-Bike an dem Wettbewerb teilnehmen durften, so machte es selbstverständlich genauso so viel Vergnügen an dieser lebendigen Werbung mit einem Leihrad für die Transportalternative im Stadtgebiet und die Verkehrswende zu werben.

Vom Eigenbau-Lastenrad, über das praktische Bakfiets, den rollenden Tresen der Cocktailbar bis hin zu den doch sehr sportlich gebauten Rädern vom Velolab, dem Omnium und dem Bullitt war alles vertreten.

Also wenn Ihr denkt dass es einfach nur im Kreis ging, so einfach war es nicht. Insgesamt mußten gut 25kg Lasten ausgeliefert, eine Stärkung in Form einer Banane während der Fahrt zu sich genommen und bei jeder Runde diese Papphand mit ‚High Five’ begrüßt werden. Da kam keine Langweile auf!

Auch wenn es attraktive Preise für die Gewinner gab, so war der Wettbewerb geprägt von einem freudigen Miteinander gemischt mit der notwendigen Dosis an Ehrgeiz.

Besonders zu sehen waren die Aussteller von Lastenrad-Ausbauten zum professionellen Biertresen oder der Kaffee und Cocktail Bar. Begeistern konnte auch das komplett renovierte Lastenrad aus den Niederlanden mit Blattfederung.

Großer Dank an die Organisatoren von BikeIt! Das habt Ihr mal wieder wunderbar gemacht.

Was ist ´FAIR´ an SLOKOFFIE?  – Teil 2 –

Zum Glück gibt es in den Kaffeestädten Bremen und Hamburg Profis die sich auskennen und es war uns schnell klar, dass diese Profis uns helfen müssen.

Es war Gollücke & Rothfos in Bremen, Frau Ronja Walpert, die uns den entscheidenden Tip geben konnte. Sie hatte von ihren Kollegen in Honduras von der Kooperative CAFICO (Café Finos de Copan) und den Brüdern Walter und Sergio Romero gehört, die sich vor 10 Jahren zum Ziel gesetzt haben, diese Kooperative zu gründen und den Kaffeebauern in der Region COPAN bei der Umsetzung des zertifiziert biolo-gischen Kaffeeanbaus zu helfen.

Schnell war der Termin zur Kaffeeprobe vereinbart und wir probierten verschiedene Sorten an CAFICO ‚Microlots durch. Hängen geblieben sind wir an dem S.H.G. (über 1.000 Meter hoch angebauten) Kaffee der Varie­täten „Caturra“ und „Catuai“, der uns einen runden Kaffeegenuss voller Aromen versprach.

 

… if you want to go fast, go alone
… if you want to go far, go with friends

Die SLOKOFFIE Fahrradreise nach Berlin ist vorbereitet und bereits einmal vom SLOKOFFIE Freund und begeisterten FahrradFahrer Uwe Wöhlbrandt abgefahren worden.

In Bremen ist Uwe bekannt vor allem als fliegender Fahrrad-Kurier und für sein Engagement, das Fahrradfahren in der Stadt angenehmer und sicherer zu machen. Einige kennen Ihn sicherlich auch für seine geführten Touren, zum Beispiel rund um den Hamburger Hafen und ähnlichem.

Uwe hat bei der Ankunft des SLOKOFFIE im Europahafen im letzten Jahr viele Lastenfahrradfahrer und Lastenfahrradbesitzer zusammengetrommelt, um den gesegelten Rohkaffee in das Lager bei Bertold Vollers zu bringen. Ohne ihn hätten wir das nicht gebacken bekommen.

Für Uwe ist es selbstverständlich, dass er nun auch die CO2-freie Reise des SLOKOFFIE nach Berlin organisiert.

Wenn auch Ihr Feuer und Flamme seid für diese Unternehmung, dann besucht doch bitte den folgenden Link für mehr Information und für Eure Anmeldung:

https://www.uwesradtouren.de/uwes-radtouren/mit-slokoffie-nach-berlin/

Was ist ´FAIR´ an SLOKOFFIE?  – Teil 1 –

Oft werden wir gefragt, warum wir SLOKOFFIE auch als ´FAIR´ bezeichnen (FAIR. GESEGELT. BIO.), obwohl unser Kaffee keine ´FAIR´-Zertifizierung hat.

´FAIR´ steht bei SLOKOFFIE für das Miteinander auf Augenhöhe, das gemeinsame Bemühen eine Handelsbeziehung nachhaltig und wertvoll zu gestalten, der gegenseitige Umgang soll von sozialer Relevanz sein.

Zu dem Zeitpunkt, als es für Maik und Thomas klar war, dass es nun um einen größeren Einkauf von Kaffee zum Transport auf dem Lastensegler AVONTUUR geht, war es auch logisch, dass nicht irgendein Kaffee eingekauft werden kann, wenn dieser klimaneutral über den Atlantik transportiert werden soll.

Schnell waren die folgenden Kriterien gefunden, die für unseren SLOKOFFIE gelten sollen:

  1. Es muss ein Spezialitäten-Kaffee sein, der höchsten Ansprüchen genügt.
  2. Der Kaffee muss von einer Kooperative stammen, die konsequent auf nachhaltigen, zertifiziert biologischen Anbau setzt. Für uns ist BIO gleich Umweltschutz, BIO fördert eine lebenswerte Umwelt.
  3. Die Kooperative kümmert sich solidarisch um die Aus-und Weiterbildung der Kaffeebauern die in der Gemeinschaft tätig sind.
  4. Die Kooperative und ihre Mitglieder setzen sich aktiv für gute soziale Arbeitsbedingungen und gegen Kinderarbeit ein.
  5. Der Preis, den wir zahlen wollen auf der Basis „Free Alongside Ship“ soll eine angemessen gute Bezahlung der Kaffeepflücker und Bauern erlauben.
  6. ´FAIR´-Zertifizierung – ja, aber nur wenn wir vor Ort mit eigenen Augen sehen können, wofür eine solche Zertifizierung steht.

Nur, wo sollten wir innerhalb der verfügbaren 3 Monate einen solchen Kontakt finden, und noch dazu einen Partner der uns 20 Tonnen dieses qualitativ hochwertigen Kaffees verkaufen kann?

 

Na und? Ich bin auch schon mal nach Berlin gefahren, denkt Ihr bestimmt. Aber auch mit dem Fahrrad und tollem BIO-Kaffee im Gepäck?

Also, worum geht es hier?

Es geht uns natürlich um den Spaß am Radfahren und um die Fortsetzung der SLOKOFFIE Geschichte, nämlich der klimaneutralen Reise unseres BIO-Kaffees.

Kaffee aus dem Hochland von Honduras, der mit dem Lastensegler AVONTUUR in den Bremer Europahafen und mit Lastenfahrrädern vom Schiff ins Rohkaffeelager transportiert wurde.

Und jetzt geht es nach Berlin mit unserem SLOKOFFIE Fahrrad-Lastengespann und einer Gruppe von interessierten Fahrrad Fans – bist Du dabei?

 

 

Momentan sieht unser Vorhaben wie folgt aus:

  1. Der Streckenverlauf wird möglichst dem schönen Verlauf von Elbe und Havel bis Berlin folgen.
  2. Die Abfahrt wird am Sonntag, 26 August sein.
  3. Die gesamte Strecke wird etwa 520 km betragen.
  4. Durchschnittliche Tagesetappen etwa 80 km
  5. Die Etappen werden so ausgearbeitet, dass Interessierte uns auch auf Teilstrecken unserer Reise nach Berlin begleiten können.
  6. Unsere Ankunft wird am Samstag sein, rechtzeitig zum Berlin Coffee Festival 2018
  7. Die Rückfahrt nach Bremen können wir gemeinsam per Rad unternehmen oder jeder individuell gestalten.
  8. Mitfahrerinnen melden sich über eine Plattform (in Arbeit) auf www.slokoffie.de an.
  9. Die Reisegruppe für die gesamte Strecke soll auf etwa 15 Mitfahrer limitiert werden.
  10. Mitfahrerinnen für Tagesetappen können jederzeit teilnehmen.

Falls Euch dieses Vorhaben anspricht, dann schaut wieder auf unserer Webseite oder auf Facebook bei SLOKOFFIE vorbei, wir werden über den Fortschritt der Planungen für unsere Kaffeereise nach Berlin regelmäßig in unserem Blog berichten.

 

Die inn-joy Redaktion vergibt 10 von 10 Punkten.

Zusammensetzung der Gesamtbewertung:

Qualität: 9 von 10 Punkten

Fairness und Nachhaltigkeit: 10 von 10 Punkten

Geschmack: 10 von 10 Punkten

Transparenz: 10 von 10 Punkten

 

Die Kaffee Spezialisten der Redaktion inn-joy haben das komplette Sortiment von SLOKOFFIE ausführlich getestet. Das war aufregend und anregend zugleich.

Hier teilen wir mit Euch die spannenden Passagen des Testergebnisses.  Den gesamten Artikel findet Ihr hier.

 

„ Komplettvorstellung des Portfolios und Geschmackstest

Kommen wir nun zu dem Teil, der wohl die meisten von euch besonders interessiert – den „praktischen“ Teil.

Für unseren Test hat uns Thomas Riedel-Fricke freundlicherweise das gesamte Portfolio zur Verfügung gestellt. Dieses setzt sich zusammen aus einem Espresso, einem Filterkaffee „Milde Brise“ und dem neuen „World Earth Day Coffee“.

Alle Sorten kommen in einer optisch schlichten Verpackung mit Vakuumventil und Zip-Verschluss sowie im Standbodenbeutel daher. Gut gefällt uns nicht nur die Lösung mit dem Zip-Verschluss, damit man seinen Kaffee direkt aus der Verpackung mehrfach entnehmen kann, sondern auch die Tatsache, dass die Verpackung hingestellt und so der Kaffee vernünftig entnommen werden kann.

Auf jeder Verpackung befinden sich auf der Vorderseite das Logo der Kaffeerösterei „Slokoffie“, die Schlagworte „Fair. Gesegelt. Bio“, Angaben, dass es sich hierbei um den ersten gesegelten Kaffee von Honduras (wo alle drei Sorten herkommen) nach Bremen handelt, dass hierbei 90% weniger CO2 ausgestoßen wird, und es sich um einen S.H.G. Hochlandkaffee aus reinem Arabica handelt. Angaben zur Plantage, zur Aufbereitung und zu den Varietäten gibt es auf der Verpackung nicht. Hierzu könnt ihr jedoch Infos auf der Homepage finden! Auf der Rückseite der Verpackungen finden wir noch detailliertere Informationen zu den drei Schlagworten „Fair“, „Gesegelt“ und „Bio“, die Kontaktdaten, das MHD sowie BIO-Zertifikate. Das Bohnenbild / Röstbild der getesteten Sorten ist sehr homogen, Defekte sind nur wenige zu finden.

Zubereitung

Gemahlen haben wir die Sorten – wie immer – mit unserer Comandante C40 MK3 Nitro Blade für den Filter-Kaffee und der Baratza Sette 270W für den Espresso. Zubereitet haben wir die Sorten im Hario V60 Handfilter, in der French Presse, dem Siebträger, im Kaffeevollautomaten, in der SoftBrew-Kanne, im Cafflano für unterwegs, in der Madame Solo, der Chemex, dem Syphon und in der AeroPress.

Geschmackstest

Die Texte zur Produktbeschreibung stammen in Teilen von der Kaffeerösterei „Slokoffie“. Die Geschmackseindrücke fassen wir kurz zusammen.

Der „World Earth Day Coffee“

Bei diesem Kaffee handelt es sich um einen zu 100% aus Arabica-Bohnen bestehenden Kaffee, der in den Varietäten „Caturra“ und „Catuai“ vorliegt. Der Rohkaffee stammt aus der Region Copan im Nordwesten Honduras und wurde von Hand gepflückt und sonnengetrocknet. Der Kaffee stammt von der Kooperative CAFICO deren Zielsetzung der nachhaltige und BIO Zertifizierte Kaffeeanbau ist. Die World Earth Day Coffee Röstung ergänzt das Kaffeeprogramm von SLOKOFFIE mit einer hellen Röstung, die das gesamte Aroma der fruchtigen vollmundigen Süsse gepaart mit ein wenig Bitterschokoladenaroma entwickelt.

Das mittelamerikanische Honduras produziert besonders vielfältige Geschmacksprofile, die von weich, säurearm, nussig und Toffee bis zu säuregeprägten Kaffees reichen. Honduras kämpft seit vielen Jahren mit einer schlechten Infrastruktur und nicht immer optimaler Aufbereitung. Mehr als die Hälfte des Kaffees stammt aus gerade einmal drei Departamentos. Kleinbauern vor Ort bauen überwiegend Arabica wie Pacas oder auch Typica an. Die Kaffeebäume werden ohne Chemikalien und durchgängig unter Schatten kultiviert. Die Spezialitätenkaffees werden mit Ausbildungsinvestitionen gefördert.

„Motivation: Der Earth Day 2017 ist der Ankunftstag der AVONTUUR im Bremer Europahafen, die unseren SLOKOFFIE aus Honduras anlandet.

Der Earth Day 2018 hat das Jahresmotto ‘Nachhaltige Mobilität hat Zukunft – Tempo für die lebenswerte Verkehrswende’ . Der gesegelte SLOKOFFIE ist eine positive und konsequente Demonstration zu diesem Thema und gleichzeitig ist der nachhaltige Transport eine unserer Herzensangelegenheiten. Wir fühlen uns dem Earth Day verbunden.“

Unser Eindruck: Der Kaffee bietet genau das, was man von einem Kaffee aus Copan erwartet: Er ist körperreich, bietet Noten von Kakao mit Anklängen von Zartbitterschokolade und eine ausgeprägten Süße, die fast schon an afrikanische Regionen wie Kenia und Äthiopien erinnert. Der Kaffee liegt angenehm im Mund und besitzt einen langen Abgang.

Der BIO-Espresso

Auch für den Espresso von „SLOKOFFIE“ gilt: Es handelt sich um einen 100%igen Arabica aus Honduras in den Varietäten „Caturra“ und „Catuai“. Der Rohkaffee ist ebenfalls ein S.H.G. (Strictly High Grown – Sehr harte Bohnen mit einer Anbauhöhe ab 1600 m.ü.M.).

Unser Eindruck: Diesen Espresso haben wir sowohl im Siebträger, als auch in der AeroPress probiert. Im Siebträger wird die Süße besser herausgearbeitet. Hier denkt man an die beliebten „Toffifee“-Pralinen. In der AeroPress kommt die Zitrone klarer zum Ausdruck. In beiden Zubereitungsmethoden schmeckt der Espresso wunderbar. Nicht zu schwer, kein bisschen bitter, mit einer schön ausgebildeten Crema und einer feinen Textur, angenehm im Abgang und lang auf der Zunge liegend.

Der BIO-Filterkaffee „Milde Brise“

Hier könnten wir wieder den Info-Text der beiden anderen Sorten kopieren. Zum Tassenprofil lesen wir: „Dieser Speciality-Kaffee als Filterröstung ergibt eine vollmundige, runde Tasse mit einer milden Fruchtnote sowie einem Hauch von Zartbitterschokolade.“

Unser Eindruck: Der Kaffee verströmt schon beim Mahlen mit der Comandante eine schöne Fruchtnote, die sich beim Aufbrühen noch verstärkt. Die Zartbitterschokolade ist in Anklängen vorhanden, aber nicht so dominant, wie zu vermuten wäre. Ein insgesamt sehr ausgewogen komponierter Filterkaffee, der vollmundig, aber nicht zu kräftig ist und im Abgang fein gezeichnet ist. Gerade im Hario V60-Handfilter entwickelt er seine vollen Aromen.

Fazit: Das Konzept von „SLOKOFFIE“ geht voll und ganz auf. Hervorragende Qualität, ein tolle und facettenreicher Kaffee mit einem wunderbaren Geschmack, ein starker Fokus auf Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit, Fairness und bestmögliche Transparenz – Was will man mehr? Vielleicht noch ein paar weitere Sorten. Doch das wird die Zeit bringen. Bis dahin können wir nur gratulieren zu einem der tollsten Produkte der vergangenen Jahre!

[…]

Die inn-joy Redaktion bedankt sich bei Thomas Riedel-Fricke von der Kaffeerösterei „SLOKOFFIE“ für die zur Verfügung gestellten Testexemplare.“

D. Stappen